Domus

CHF 4'334.90

Fortuny LED Black

Pallucco
3-4 Wochen

Die wunderschöne Fortuny Lamp von Mariano Fortuny ist ein absoluter Klassiker. Der Rahmen ist aus Stahl, schwarz lackiert und der Lampenschirm aus Baumwolle, aussen schwarz, innen weiss.

Die Leuchte hat Mariano Fortuny 1907 designt und sie besticht noch heute durch ihre Form und Funktionalität. Sie erscheint als zeitlose Ikone, die damals eher ein Experiment für eine neue Art indirekter Bühnenbeleuchtung war. Als Inspiration für den Standfuss diente Fortuny ein Kamerastativ und lässt die Leuchte in der Höhe stufenlos verstellen. Der Lampenschirm kann rundherum gedreht werden und ist auch im Neigungswinkel verstellbar. Am Kabel befindet sich ein Schalter für an/aus und dimmen.

Durch ihre Höhe und der exklusiven Erscheinung eignet sich die Leuchte optimal für grosszügige Wohnräume, Apartments und Lofts.

das Bühnenlicht eines strahlenden Himmels zu einer schwachen Dämmerstimmung zu dimmen.

Verfügbar bei Nachbestellung

Eigenschaften & weitere Informationen

Entwurf Mariano Fortuny, 1907
Material Stahl lackiert, Baumwoll-Textil
Schirm-Durchmesser 85 cm
Leuchtmittel LED fix verbaut, 7530 lm
Leistung 47.5 W, 3000° K
Dimmbar ja
Kabellänge 180 cm
Masse B 93.5 x T 82 x H 190-240 cm
Iwan Hirsch empfiehlt:

« Für mich ist kein anderes Produkt so faszinierend, wenn man denkt, dass die Stehleuchte über 114 Jahre alt und immer noch auf dem Leuchtenmarkt zu finden ist. Die Lichttechnik bzw. das Leuchtmittel wurde angepasst - früher mit einer 300 Watt Glühlampe und heute natürlich mit fix verbautem LED. »

The Fortuny Dome: eine Revolution im Theater

Mariano Fortunys Passion war es, mit Licht zu experimentieren. Er begann, Modelle und Miniaturbühnen zu bauen und innovative Lichtlösungen auszutüfteln. In den späten 1890-Jahren zog er nach Venedig, um sich mit andersartiger Bühnenbeleuchtung und ihrer künstlerischen Wirkungen auseinander zu setzen. Er glaubte, dass die Verwendung von indirektem diffusem Licht die einzige Methode war, die es ermöglichte, dem Publikum Plausibilität zu vermitteln.

So wurde das legendäre „Fortuny System“ geboren, eine echte Revolution in der szenischen Tradition des italienischen Theaters.

fortuny system

Quelle: Fotoarchiv, Palazzo Fortuny, Fondazione Musei Civici di Venezia

Die gemalten Hintergründe, wie es zu dieser Zeit Usus war,  wurden entfernt und durch mobile Projektoren ersetzt, um den Freiluft-Effekt und ein Lichtspiel zu erzielen. Das System bestand aus einer Kuppel aus Eisen und Stoff, einem konkaven Abschnitt in Form einer Viertelkugel, der als Scheinwerfer fungierte und dessen Baumwollwände von einer faltbaren Metallschale mit Rohrbögen getragen wurden ein indirekter Beleuchtungsmechanismus, der Lampen, drehbare Seidenbänder, Spiegel und Projektionsgeräte umfasste. Das Endergebnis war eine homogen beleuchtete Szene, in der sich Farbtöne abwechselten und die es dem Publikum ermöglichte, sich in ein Gesamtkunstwerk aus Musik, Action und Licht zu vertiefen – ein quasi 4D-Kino anno dazumal.

Seine Entwicklungen werden noch heute in namhaften Theatern weltweit verwendet. Die Fortuny Stehleuchte ist das Ergebnis seines Experimentierens mit indirektem und gestreutem Licht.