Was Licht alles für uns tut

Licht erfüllt für uns drei hauptsächliche Funktionen. Es hilft uns zu sehen. Es gibt uns die Möglichkeit zu gestalten und Stimmung zu schaffen. Und es beeinflusst unser Wohlbefinden massgeblich.

Für unseren Rhythmus

Allmählich werden die Tage länger. Gut so, denn wir sehnen uns nach den sonnigen Sommertagen. In der kalten Jahreszeit erscheint uns vieles etwas harziger. Das Aufstehen, der Sport, die Arbeit am Schreibtisch. Vor allem dann, wenn der Himmel von einer grauen Schicht bedeckt ist, uns wenig natürliches Licht erreicht und wir uns in minder beleuchteten Räumen aufhalten.

Licht tut unserer Gesundheit gut. Das ist mehr als kollektives Empfinden. Es ist wissenschaftlich belegt. Denn Licht steuert zu einem grossen Teil unsere innere Uhr – unseren Schlaf-Wach-Zyklus. Helles Licht unterdrückt die Ausschüttung des Schlafhormons Melatonin. Und fördert gleichzeitig jene des Glücks-Hormons Serotonin. Ein Mangel an Licht beeinflusst den Hormonhaushalt negativ, was einen direkten Einfluss auf die Stimmung hat.

Tageslicht versus Kunstlicht

Damit unser Organismus einwandfrei funktionieren kann, raten Experten zu täglich ein bis zwei Stunden Tageslicht. Nach Sonnenuntergang oder an Orten, an denen natürliches Licht rar vorhanden ist, verhelfen uns künstliche Lichtquellen zur nötigen Helligkeit. Ein Alltag ohne künstliche Beleuchtung ist kaum noch vorstellbar.

Nun, was ist denn eigentlich der Unterschied zwischen Tageslicht und Kunstlicht? Licht definieren wir als elektromagnetische Wellen. Jede Wellenlänge entspricht einer bestimmten Farbe. Dabei sind kurze Wellen blau (Röntgenstrahlen, Ultraviolette Strahlen) und lange Wellen rot. Natürliches Licht enthält das volle Farbspektrum, was bedeutet, dass alle Farben in einem fliessenden Übergang vorhanden sind. Die Mischung aller Farben ergibt ein weisses Licht, welches wir als natürlich empfinden. Tageslicht ist dynamisch, denn über den Tag hinweg verändert sich die Intensität des Lichts und somit dessen Farbe. Auffällig wird das beispielsweise bei Sonnenuntergang, wenn das Tageslicht die Umgebung rot erscheinen lässt.

Künstliches Licht enthält im Gegensatz meist nur einen Teil des Farbspektrums. Die Farbtemperatur (gemessen in Kelvin) beschreibt, welchen Farbeindruck eine Leuchte erzeugt. Je niedriger der Wert der Farbtemperatur ist, desto höher ist der Rotanteil und umso wärmer wird das Licht empfunden. Die Werte von künstlichen Lichtquellen liegen in einem Bereich zwischen 2’500 und 6’500 Kelvin, während das Tageslicht sich zwischen 6’500 und 15’000 Kelvin bewegt.

Von links nach rechts: 3’000, 4’000 und 6’000 Kelvin

Licht im eigenen Zuhause

Licht ist ein enorm wichtiger Bestandteil unseres Lebens und nimmt in unserem Zuhause eine grosse Bedeutung ein. Allzu oft wird ihm diese bei der Planung und der Auswahl der Leuchten nicht beigemessen. Aus unserer Sicht ist die Komplexität einer durchdachten Lichtplanung einer der Hauptgründe dafür. Der Angebotsdschungel aus unzähligen Leuchten mit unterschiedlichen Lichtstreuungen und verschiedenster Leuchtmittel macht es indes nicht leichter, sich zurecht zu finden.

Die Aufgabe eines guten Lichtplaners ist es alle technischen, wissenschaftlichen und ästhetischen Aspekte bei seiner Planung einzubeziehen. Damit die Stehleuchte im Wohnzimmer eine angenehme Atmosphäre zaubert, ihre Beleuchtungsstärke den Anforderungen entspricht und sie sich aus gestalterischer Sicht passend in die Wohnsituation einfügt.

Wenn auch du dir Unterstützung bei der Lichtplanung in deinem Zuhause wünschst, dann sind wir gerne für dich da und beraten dich persönlich. Bei dir Zuhause oder bei uns in der Ausstellung.

Wir sind für dich da.

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