Planerische Frauenpower

Carmen und Deborah sind in ihren Wesenszügen völlig verschieden. In ihren Stärken ebenso. Und gerade deshalb ergänzen sich die beiden ausgebildeten Innenarchitektinnen auf ideale Art und Weise.

Ein Herz. Eine Seele. Zwei Charaktere.

Deborah Burch (-Schläpfer) kam vor knapp einem Jahr zu Domus. Was ihr an ihrer neuen «Heimat» speziell gefällt, ist die ausgeprägte Teamarbeit. «Die unterschiedlichen Sichtweisen und Erfahrungen, die in ein Projekt einfliessen, sind für mich ungemein wertvoll.» Wie die Zusammenarbeit mit Carmen Lang. Carmen ist seit mittlerweile neun Jahren Teil der Domus-Familie. Während Deborah in der Kreativphase gerne mal querdenkt, fühlt sich Carmen in der Ausführungsplanung besonders wohl: immer dort, wo sorgfältige Detailarbeit gefragt ist.

Identität. Funktionalität. Atmosphäre.

Gute Innenarchitektur ist Massarbeit. Eine gute Raumgestaltung greift den beabsichtigten Verwendungszweck sowie die Einzigartigkeit jeder Kundin und jedes Kunden auf. «Es geht um Identität, Funktionalität und um Atmosphäre», erklärt Deborah. Das erste Gespräch und überhaupt die Phase des Kennenlernens sind für die Innenarchitektin demnach entscheidend: «Ich sende mich auf eine Art Entdeckungsreise, um Bedürfnisse, Gewohnheiten und Vorlieben zu entdecken.» Aus dem Kennenlernen entsteht die Idee, und daraus wächst ein ganzheitliches Konzept. Erst dann werden Materialien und Farben definiert, Moodboards erstellt und die Feinarbeit gemacht. Was am Ende wunderbar harmonisch wirkt, ist in Tat und Wahrheit das Ergebnis eines intensiven Prozesses.

Organisation. Präzision. Detailtreue.

Ist das Raumkonzept entwickelt, folgen die eher technischen Arbeitsschritte: Bei der Ausführungsplanung setzt Carmen mithilfe des CAD präzise Innenarchitektur- und Einrichtungspläne auf Basis der baulichen Gegebenheiten um. Zum Schluss muss jedes einzelne Möbel definiert und platziert werden. Hier ist nicht nur Innenarchitekturhandwerk gefragt, sondern auch ein fundiertes Wissen über Möbel und deren Eigenschaften. Diese Detailtreue liegt Carmen besonders am Herzen.

Bilder ©Anna-Tina Eberhard

Geschäftsstelle Rhydorf – Raiffeisenbank Mittelrheintal

Das dynamische Duo reichte für ein Ausschreiben der Raiffeisenbank Mittelrheintal die Projektstudie «Im Fluss» ein. Ziel der Bank war die Modernisierung ihrer Geschäftsstelle im Einkaufszentrum Rhydorf. Also schöpften Carmen und Deborah die Grundidee ihres Projekts aus dem Rhein: Der Fluss als Symbol der regionalen Verankerung und Kundennähe der Bank, aber auch für die Kontinuität und hohe Frequenz am Geschäftsstandort.

Mit natürlichen und warmen Materialien verleihen die Innenarchitektinnen dem Fluss auch visuell Ausdruck. Die natürliche Raumaufteilung entsteht durch den fliessenden Grundriss und den organischen Wellengang der Wandgestaltung. Die dezenten, und doch faszinierenden Leuchtkörper untermalen das Raumkonzept auf wirkungsvolle Weise. Sie sind rund – wie die Steine im Rhein.

Die Jury zeigte sich begeistert, jedoch blieb es schlussendlich leider bei der Visualisierung auf Papier. Das Go zur Ausführung dieses spannenden Projekts ging an ein Architekturbüro. Für uns war die Arbeit an diesem Projekt eine grosse Bereicherung und stellte klar unter Beweis, dass unser junges und kreatives Duo trotz oder grade wegen der unterschiedlichen Stärken bestens harmoniert und sich nicht davor scheut, ins kalte (Fluss-)Wasser zu springen.

Unsere Beratungsleistungen

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Anregungen zum Projekt?

Harmonie dank dem Wechselspiel von Farbe, Form und Material

Accessoires im skandinavischen Stil

Haus Walz – Ehrwürdig wie eine Bibliothek