Domus
Der Künstler Franz Ackermann entwarf die beiden bunten Wandgemälde mit Pop-Ästhetik eigens für das Restaurant Corso. Die Gestaltung auf Basis von Beton und Schwarzstahl in Kombination mit den leuchtenden Farben zieht sich durchs gesamte Gebäude. Hochstehende Küche: Wer will, kann den Profis bei der Arbeit über die Schultern schauen. Der Weinkeller ist ebenso einzigartig, wie die Auswahl der Flaschen, die darin gelagert werden. Die Silentboxen sind komplett schalldicht. Lautstarke Telefongespräche und hochkonzentrierte Arbeit gehören hierhin.
Daniel Graf Einrichtungsberatung & Planung Geschäftsräume +41 71 228 20 65

Haus zum Corso –
Kulinarik, Kunst und Arbeit

Bauherrschaft Senn, St.Gallen
Architekturbüro Birgit & Beat Rothen, Rothen Architektur GmbH
Unsere Leistungen Einrichtungsplanung & Möblierung, Planung & Umsetzung des Vorhangsystems, Beleuchtungsberatung (in Absprache und guter Zusammenarbeit mit der Architektin)
Bilder ©Daniel Ammann

Das Haus zum Corso bereichert die St.Galler Innenstadt. Wo einst im Kino Corso Filmbegeisterte ihrer Leidenschaft frönten, wird heute flexibel gearbeitet und köstlich gegessen. Das neue Gebäude mit Restaurant ist der Hauptsitz des St.Galler Familienunternehmens Senn und gleichzeitig ein Paradebeispiel ihrer eigenen (Arbeits-)Philosophie.

Die Front des Restaurant Corso ist, wann immer möglich, für die Öffentlichkeit breit geöffnet. Als Senn die Liegenschaft erwarb, träumten sie zunächst davon, ein neues Kino zu eröffnen. Eine Konkurrenzklausel und die fehlende Wirtschaftlichkeit verhinderten jedoch dessen Umsetzung. Umso wichtiger war es ihnen, den Neubau der Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen – wenn auch in einer anderen Form. Heute ist das Haus zum Corso nicht nur Arbeitsplatz für die eigenen Mitarbeiter. Im Erdgeschoss beglückt Küchenchef Markus Schenk seine Gäste mit regionalen Gerichten und der Feinkostladen Unikatessen am Corso gehören ebenso zum Gesamtangebot, wie mietbare Event- und Sitzungsräume.

Schwarzstahl und leuchtende Farben
Senn schreibt es sich auf die Fahne «Bleibendes zu entwickeln». Ihre Kernkompetenz ist es eine Immobilie konsequent auf den Nutzer auszurichten und in eine anspruchsvolle Architektur zu verpacken. Das Haus am Corso ist ein Paradebeispiel ihrer Philosophie.
Die Architektin Birgit Rothen schenkte der bestehenden Vision ein unverwechselbares Erscheinungsbild. Das Materialkonzept basiert auf Sichtbeton und Schwarzstahl. Dabei setzen die leuchtenden Farben der Malerei von Franz Ackermann einen gewollt hohen Kontrast.
Nach dieser Gestaltungsbasis richteten wir die Einrichtungsplanung und Möblierung der Arbeitsplätze, Sitzungszimmer und des Restaurants aus. Dabei zückte Daniel Graf, Berater und Projektleiter bei Domus, kaum ein Möbel aus einem bestehenden Katalog: «Fast die komplette Einrichtung wurde speziell angefertigt. So dominiert auch bei den Möbeln Schwarzstahl als Hauptelement – ein eher unübliches Material. Im Verlaufe des Projekts stellten wir plötzlich fest, dass wir den Markt für 3 mm dicken Schwarzstahl komplett leer gekauft hatten.»

Kulinarische Höhenflüge
Erlebt, wer im Restaurant Corso isst. Küchenchef Markus Schenk ist Sympathisant einer sorgfältig kreierten und lokalen Küche. Die Liebe und Zeit, die er in seine Gerichte investiert, wird auf dem Teller sichtbar und im Gaumen erlebbar. Aus eigener Erfahrung legen wir es allen Feinschmeckern ans Herz Markus Schenks Speisen selbst zu kosten. Falls dies alleine noch nicht überzeugt – auch das GaultMillau-Team empfiehlt das Corso mit 15 Punkten.

Moderne Arbeitslandschaft
Im ersten Stock finden sich flexible Arbeitsplätze und Rückzugszonen. Persönliche Arbeitsplätze gibt es in der offenen Bürolandschaft nur ganz Wenige. So findet sich der eigene Arbeitsplatz mal am klassischen Tisch, an anderes Mal in der «Silentbox» oder an der Kaffeebar im eigenen oder in einem anderen Gastrobetrieb. Die so entstehende Bewegung und der Austausch sind gewünscht, schreibt Senn auf ihrer Website: «Die Mitarbeiter sollen dabei unterstützt werden, mit offenen Augen durch die Stadt bzw. die Welt zu gehen.»Das Haus am Corso ist ein Platz für konzentrierte Arbeit, für konstruktiven Austausch, aber auch für zufällige Begegnungen, freudiges Miteinander und hochstehende Kulinarik.

Senn arbeitet mit BIM. Grosse Screens für die 3D Visualisierungen sind daher ein Muss.

Unser Team

Daniel Graf Einrichtungsberatung & Planung Geschäftsräume +41 71 228 20 65

Egal, ob Sie eine komplett neue Arbeitswelt gestalten möchten oder es Zeit für einen neuen Bürostuhl ist: Daniel wird Sie bei jedem Anliegen sympathisch beraten. Seinen Charme verdankt der Appenzeller vielleicht auch ein wenig seinem Dialekt. Wann immer es das Wetter zulässt, schwingt er sich mit seinem Gleitschirm in die Lüfte.

Marc Künzle Inhaber | Geschäftsleitung +41 71 228 20 60

Marc sprudelt stets vor Ideen. Wer behauptet, Männer seien des Multitaskings nicht fähig, hat ihn noch nicht kennengelernt. Tagtäglich jongliert er seine To-dos mit Leichtigkeit und einem Lächeln im Gesicht. Ausgleich und Erholung findet er zu Hause bei seiner Familie, beim Skifahren oder Joggen.