Domus

Egg Chair –
Der Klassiker von Arne Jacobsen

Der «Egg Chair» von Arne Jacobsen ist bereits über 60 Jahre alt. Heute reicht nur schon die Silhouette des weltbekannten Sessels und jede designaffine Person erkennt diesen als solchen sofort. Doch wer weiss um den eigentlichen Ursprung der Designikone Bescheid?

Das erste Designhotel der Welt
In den fünfziger Jahren wagte es die Fluggesellschaft SAS in Kopenhagen ein eigenes Luxushotel zu bauen. Immerhin war die Nachfrage nach Hotelzimmern mit den transatlantischen Flügen massiv gestiegen. So kam es, dass 1960 der erste Wolkenkratzer in Dänemark und überhaupt das grösste Hotel in Skandinavien eröffnet wurde. Der rund 70 Meter hohe Bau war zudem das erste Designhotel der Welt. Das SAS Royal Hotel – entworfen von Arne Jacobsen. Zu jener Zeit stiess das Projekt nicht überall auf Zuspruch. Es gab durchaus auch Kritik und Ablehnung. Die Bedeutung des Werks wurde erst etwas später durchwegs anerkannt.

«Home of the Egg»
Arne Jacobsen entwarf als Architekt nicht nur das Gebäude, sondern widmete sich auch mit dem selben perfektionistischen Anspruch der kompletten Einrichtung. Bis hin zum Besteck und den Aschenbechern in der Lobby. Und bewies damit durchgängiges Talent, wie kaum ein anderer Architekt und Designer. Speziell für das SAS Royal Hotel designte Jacobsen also auch Möbelstücke. Darunter den «Swan Chair», den «Pot Chair» und eben auch den «Egg Chair». Dieser wurde erstmals 1958 vom dänischen Möbelhersteller Fritz Hansen produziert – vor über 60 Jahren. Fritz Hansen nennt das Hotel ganz sympathisch «Home of the Egg». Heute ist der «Egg Chair» auf der ganzen Welt ein Synonym für dänisches Design.

Ein Stück Nostalgie lebt weiter
Auch wenn das Hotel heute einigen Glanz der damaligen Zeit verloren hat, so ist es für manche noch immer das «Gesamtkunstwerk» von Arne Jacobsen. Mittlerweile ist das Hotel Teil der Radisson Blue Hotelkette. Die Designer Space Copenhagen wurden in diesem Jahr beauftragt dem Gebäude das zurückzugeben, was es über die Jahre und die etlichen Renovationen verloren hatte. Und so fragten sie sich «What would Arne do?». Mit viel Respekt für seine Arbeit und die hochwertigen Materialien gaben sie dem Haus schliesslich das zurück, was es einst ausmachte.
Wer das Hotel besuchen und die Nostalgie der damaligen Zeit verspüren möchte, dem sei geraten das Zimmer 606 zu buchen. In seinem Originalzustand belassen ist es eine Art liebevolle, kleine Zeitinsel und Zufluchtsort für alle, die gerne in vergangenen Geschichten schwelgen.

Bildmaterial ©Fritz Hansen / ©Radisson Blu Royal Hotel Copenhagen

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Den Facettenreichtum seiner Aufgabe als Einrichtungsberater schätzt Remo am meisten. Er ist Kreativmensch durch und durch. In seinen freien Stunden fotografiert, skizziert, gestaltet und schreibt er. Wie oft bei kreativen Menschen der Fall, ist früh aufzustehen so gar nicht sein Ding. Dafür läuft er nachmittags und gegen Abend zur Höchstform auf.

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Tausende Kund*innen hat Gisela in 26 Jahren Domus schon auf dem Weg zur neuen Einrichtung begleitet. Das Bedürfnis ihres Gegenübers in eine individuelle Gestaltung zu übersetzen, liebt sie besonders. Neue Inspiration findet sie auf Reisen in fernen Ländern oder beim Unterwegssein in der schönen Schweiz.

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